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Bischof Friedrich für Islam Unterricht |
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Bischof lobt islamische Unterweisung an Schulen
Friedrich: Muslimischer Religionsunterricht soll Schulfach werden
Dass staatliche Schulen in Erlangen, Nürnberg und München eine „islamische Unterweisung“ eingeführt haben, findet die Zustimmung des Bischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Johannes Friedrich. Dies sei eine wichtige Hilfe für viele Migrantenfamilien zur Wahrung ihrer kulturellen Identität, sagte Friedrich beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie in Tutzing. Der Bischof warb gleichzeitig für dafür, islamischen Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach einzuführen. Erst dann könne sichergestellt werden, dass sich das Lernen im Rahmen des Grundgesetzes vollziehe. „Eine aufgeklärte islamische Bildung für die nachwachsende Generation ist meiner festen Überzeugung nach eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Integration der muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in unsere Gesellschaft“, sagte der Bischof.
KSBB: „Irrtümer des Glaubens“
Anstoß an Friedrichs Äußerungen nimmt der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB), der Religionslehrer Andreas Späth (Sachsen bei Ansbach). Er frage sich, wieso ausgerechnet ein Bischof, dessen Auftrag die Verkündigung des Evangeliums sei, sich dafür einsetze, dass Muslime in den „Irrtümern ihres Glaubens“ bestärkt würden, obwohl der erste Artikel des Augsburger Bekenntnisses diese ausdrücklich verwerfe. Offenbar, so Späth, finde gerade eine neue Runde im Anpassungsprozess an den Islam statt. In München habe es bereits einen Kurs für gemeinsames Beten mit Muslimen für evangelische Religionslehrer gegeben. Späth befürchtet, dass in diese Richtung zunehmend auf Religionspädagogen Druck ausgeübt werde.
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