KSBB Nordelbien gegen Homo-Kandidaten als Bischof

Bischofswahl: Kritik an Nominierung eines Schwulen
Kirchliche Sammlung in Nordelbien: „Schlimme Entscheidung“
K i e l (idea) – Heftige Kritik an der Nominierung von Propst Horst Gorski (Hamburg) als einem
der beiden Kandidaten für die Nachfolge von Bischof Hans Christian Knuth (Schleswig) hat die
Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Nordelbischen Kirche geübt. Gorski sei
einer der „Sprecher der homosexuellen Pastorenschaft in Nordelbien“. Die Nominierung zeige
„erneut erschreckend, wie weit sich die nordelbischen Entscheidungsträger von der Heiligen
Schrift fort bewegt haben“, erklärte Pastor Dieter Müller (Kiel) vom Vorstand der Kirchlichen
Sammlung am 22. April gegenüber idea. Die Vorsitzende des zuständigen Wahlausschusses,
Bischöfin Maria Jepsen (Hamburg), wolle anscheinend wieder Geschichte schreiben - „nämlich
als erste lutherische Bischöfin den weltweit ersten schwulen lutherischen Bischof installieren“.
Die Personalentscheidung als Symbol und Signal an die Gesellschaft vertiefe die „ethische
Katastrophe“. Wieder einmal zeige sich, dass die Kirche in den Fragen von Ehe, Familie und
Sexualität der Gesellschaft kein Beispiel gebendes biblisches Wort mehr zu sagen habe.
„Selbst bei wohlwollender Betrachtung ist dies eine schlimme, die geistliche Einheit erneut
verletzenden Entscheidung mit vorhersehbaren Folgen für das Ansehen der Kirche im ländlich
geprägten Schleswiger Raum“, so Müller. Gorski (51) ist seit 1999 Propst des Kirchenkreises
Altona. 1990 gründete er gemeinsam mit drei Kollegen den Konvent schwuler Pastoren und
lesbischer Pastorinnen. Als weiteren Kandidaten benannte der Wahlausschuss den 57-jährigen
Propst des Kirchenkreises Angeln, Gerhard Ulrich (Kappeln).
(23.04.2008/11:36)


"Echt durch Jesus"