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Es geht auch um die Meinungsfreiheit Der Christival-Vorsitzende bezieht Position zum Streit um den Jugendkongress Einen solchen Krach bis in höchste politische Kreise um eine evangelikale Großveranstaltung hat es wohl noch nie gegeben: Gegen das Jugendtreffen Christival, das vom 30. April bis 4. Mai in Bremen stattfindet, organisiert sich inzwischen der Widerstand. Im Deutschen Bundestag hat der bekennende Homosexuelle Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen, gegen Zuschüsse aus dem Familienministerium interveniert, nachdem bekannt geworden war, dass es bei dem Treffen ein Seminar zum Thema „Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung“ geben sollte. Das Seminar wurde abgesagt. Auch Angebote zum Thema Abtreibung und sexuellem Missbrauch werden heftig attackiert. Kann das Christival überhaupt noch wie geplant stattfinden? Darüber sprach idea mit dem Vorsitzenden des Christival, dem Theologen und promovierten Sprachwissenschaftler Roland Werner (Marburg). Die Fragen stellte idea-Reporter Marcus Mockler.
idea: Herr Dr. Werner, hat die Kritik von Volker Beck dem Christival geschadet? Werner: Wir haben zum heutigen Stand über 15.000 Anmeldungen, und es spricht alles dafür, dass wir ein großes Glaubensfest mit vielen jungen Christen erleben dürfen. Insofern hat es uns nicht geschadet.
Warum weniger Teilnehmer? idea: Dennoch kamen vor sechs Jahren über 20.000 – also deutlich mehr. Haben sich junge Leute durch die Debatte von einer Anmeldung abhalten lassen? Werner: Das glaube ich nicht. Wir werden sicher noch mehr werden, es gibt jeden Tag weitere Anmeldungen, und es wird viele Tagesgäste geben. Die Jahrgänge, die jetzt kommen, sind aufgrund der demographischen Entwicklung ohnehin kleiner. Bremen als Veranstaltungsort liegt für viele junge Leute – etwa in den stark von missionarischer Jugendarbeit geprägten Gebieten Württembergs und Sachsens – weit weg. Wir gehen aber sehr gerne nach Bremen, nachdem wir von der Evangelischen Allianz, der Kirche und der Stadt dorthin eingeladen wurden. Insgesamt scheint mir die Teilnehmerzahl jedenfalls sehr gut zu sein.
idea: Durch den Streit in den Medien ist in der Öffentlichkeit ein Bild entstanden, das karikiert so aussieht: Das Christival wird betrieben von christlich-fundamentalistischen Schwulenhassern. Wie gehen Sie damit um? Werner: Daran ist nur wahr, dass wir Christen sind. Wir sind nicht fundamentalistisch – sonst hätten wir sicher auch nicht die breite Unterstützung in Kirche und Gesellschaft. Und weder das Christival noch die angegriffenen Organisationen „Wüstenstrom“ und „Offensive Junger Christen“ (OJC) stellen sich in irgendeiner Weise gegen homosexuell empfindende Menschen auf. Das ist eine üble Unterstellung, die allerdings immer wieder von Journalisten abgeschrieben wird – sogar in der kirchlichen Presse. Wir als Christival-Verantwortliche und ich persönlich respektieren jeden Menschen. Jesus beauftragt uns, Gott und den Nächsten zu lieben. „Hass“ hat da überhaupt keinen Platz.
Medienlärm machte Seminar unmöglich idea: Die Absage des Seminars zum Thema Homosexualität war umstritten. Was sagen Sie mit ein paar Wochen Abstand: War diese Absage richtig? Werner: Abgesagt wurde es vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, das zur OJC gehört, in Absprache mit uns. Ich habe das akzeptiert. In der Tat ging es in dem Seminar um ein seelsorgerliches Thema, über das im Medienlärm nicht mehr sachlich und differenziert beim Christival gesprochen werden kann.
idea: Entscheiden denn künftig lautstarke Politiker, welche Seminare auf evangelikalen Kongressen stattfinden? Werner: Nein. Die OJC scheut sich ja auch sonst nicht, entsprechende Angebote zu machen. Wir sind nur gemeinsam der Ansicht, dass dieses Seminar nicht mehr einen geeigneten Rahmen bieten konnte, um Menschen die für sie wichtige seelsorgliche Hilfe anzubieten.
Wozu der Streit nützt idea: Elke Pechmann vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft entdeckt bei den Attacken aufs Christival allerdings „totalitäre Tendenzen“. Kann es dann künftig überhaupt noch solche Seminarangebote geben? Werner: Viele Menschen überall im Land haben das so wahrgenommen, dass es in den Angriffen gegen die OJC und uns nicht mehr nur um dieses eine Seminar geht, sondern letztlich um die Freiheit von Seelsorge, Therapie, Meinung, Verkündigung, also die Freiheit der Kirche und die Freiheit jedes einzelnen Menschen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das Vorgehen bestimmter Personen und Gruppen gegen uns manchen totalitär erscheint. Über das Thema Homosexualität werden aber Organisationen wie OJC und „Wüstenstrom“ mit Sicherheit weiterhin sprechen und entsprechende Seminare und Seelsorge anbieten. Dank des Streits sind diese Organisationen nun im deutschsprachigen Raum so bekannt, dass junge Leute künftig wissen, wohin sie sich wenden können.
idea: Nun sind Sie selbst ein Beispiel für Veränderung – vom Homosexuellen zum Veränderten, zum Ehemann. Hätten nicht gerade Sie offensiv für das Seminar werben müssen? Werner: Zu diesem Thema habe ich in den 80er Jahren sehr viel seelsorgerlich gearbeitet und auch einiges publiziert – unter der Fragestellung, wie wir biblisch-theologisch, aber auch auf dem Hintergrund der allen Konfessionen gemeinsamen Überzeugungen über die Zuordnung von Mann und Frau zueinander – wie z.B. im Schöpfungsbericht entfaltet - mit der Frage der Homosexualität umgehen. Ich habe aus dem Evangelium geborene Antworten gesucht, die immer ein doppeltes Ziel hatten: Den vielen Ratsuchenden zu helfen und ihnen aus der Perspektive der Wahrheit und Liebe Gottes zu begegnen. Das ist nach wie vor ein sehr wichtiges Thema, aber es ist nicht mehr mein Thema, mit dem ich in die Öffentlichkeit gehe. idea: Warum nicht? Werner: Weil ich den Eindruck habe, dass mein Auftrag in der allgemeinen Verkündigung liegt und nicht bei diesem speziellen Thema.
Verantwortung liegt bei Gemeinden idea: Da würden vermutlich manche Christen sagen: Da Gott doch in Ihrem Leben diese Veränderung weg von der Homosexualität möglich gemacht hat, ist es gerade Ihre Verantwortung, Ihre Erfahrungen und Ihr Lebenszeugnis in die Gemeinden zu tragen und den Betroffenen zu helfen. Werner: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass Veränderung immer ein Prozess ist. So schlagwortartig, wie Sie das darstellen, entspricht es nicht der Wirklichkeit. Wir reden hier über seelsorgerliche Prozesse, die viel Aufmerksamkeit erfordern. Wie bei allen anderen Lebensthemen auch haben die christlichen Gemeinden hier eine große Verantwortung und eine große Chance, nämlich Orte der Hoffnung und Lebenserneuerung zu sein. Diese seelsorgerliche Verantwortung – die ja viele unterschiedliche Lebensbereiche betrifft – sollten sie weder an Organisationen noch an Einzelne delegieren.
Vorurteilsfrei herangehen idea: Wie ist das überhaupt mit der Veränderbarkeit? Können alle Homosexuellen Veränderung erfahren? Es gibt ja nur extrem wenige bekannte Beispiele – und manche sind nach dem, was sie als Heilung empfunden haben, doch wieder in frühere Verhaltensmuster zurückgefallen. Werner: Das ist eine sehr wichtige Frage. Ich würde mir wünschen, dass wir ein so offenes gesellschaftliches Klima hätten, dass man darüber wissenschaftliche Studien vorurteilsfrei und angstfrei durchführen kann. Wenn Volker Beck im idea-Streitgespräch mit Ulrich Parzany sagt, Untersuchungen, die die Veränderbarkeit belegen, werde es nicht geben, dann ist das entweder Unkenntnis oder letztlich ein verstecktes Forschungsverbot. Es gibt jedenfalls in der Geschichte der Psychotherapie und auch der gegenwärtigen internationalen Forschung Studien, die auf Veränderbarkeit hindeuten. Die Sexualwissenschaft zeigt uns, dass sexuelle Identität etwas Fluides, Prägbares ist. Dass wir aber hier nicht über leichte Prozesse nach dem Motto „Drei Schritte zur Veränderung“ sprechen, ist auch klar. Ich kenne jedenfalls viele, die eine Lebensveränderung in diesem Bereich erfahren haben.
idea: Hatten Sie mal persönlichen Kontakt zu Volker Beck? Werner: Das hat sich bislang nicht ergeben.
Was zur Kampagne wurde idea: Viele Christen sehen in Becks Angriffen eine Kampagne und Attacke auf die Meinungsfreiheit. Ist das nicht übertrieben? Macht er nicht als Politiker lediglich von seinen demokratischen Rechten Gebrauch? Werner: Leitende Bischöfe der EKD haben in ihrer Solidaritätserklärung mit dem Christival die Kritiker der Veranstaltung zu einem maßvollen Vorgehen ermahnt. Dieses Maßhalten habe ich an manchen Stellen bei Volker Beck vermisst. Dass er nach der Absage des Seminars zum Thema Homosexualität immer weiter nachgelegt hat – mit Anfrage an die Bundesregierung und mehrfachen Meldungen in den Fragestunden des Bundestages –, das ist schon verwunderlich. Ich freue mich ja über manche politischen Schwerpunkte Becks, etwa seinen Einsatz für Tibet und für den Lebensschutz beim Thema Stammzellenforschung. Aber in diesem Punkt ist aus einer – aus seiner Sicht – wahrscheinlich verständlichen Anfrage doch so etwas wie eine Kampagne geworden.
idea: Und wie sollten Christen damit umgehen? Werner: Sie sollten dem sachlich und mit Augenmaß begegnen. Wir sollten uns darum bemühen, in allem das berechtigte Anliegen zu suchen. Auf der anderen Seite sollten wir uns aber auch wehren, wenn Einzelpersonen oder christliche Werke mit Totschlagargumenten und falschen Behauptungen verleumdet und gesellschaftlich geächtet werden sollen. Schon im Interesse einer offenen und toleranten Gesellschaft, die wir uns alle wünschen und von der wir alle profitieren, gilt es, hier allen Anfängen von Einschüchterung und Ausgrenzung zu widerstehen. Um es konkret zu sagen: Wir als Kirche und die Gesellschaft sollten uns schützend auch vor die – meiner Meinung nach nicht zu kleine – Gruppe von homosexuell empfindenden Menschen stellen, die über ein alternatives Lebenskonzept nachdenken und nach Therapie und Beratung suchen.
Wir sind gegen Diskriminierung idea: Nochmal auf den Punkt gebracht: Kann man Christ sein und gleichzeitig homosexuell empfinden? Oder bringt der Glaube die Veränderung von der gleichgeschlechtlichen Orientierung mit? Werner: Ich kenne beide Gruppen von Christen: Solche, die Veränderung erfahren haben und solche, die sagen, sie hätten keine Veränderung erlebt. Auch dann steht ja die Frage im Raum, wie einer die biblischen Aussagen auf sein Leben anwendet. Manche entscheiden sich dafür, um ihres Glaubens willen zölibatär zu leben. Ich bin nicht der Richter über andere Menschen. Stattdessen habe ich mich immer darum bemüht, dass geschützte Räume der Seelsorge entstehen, in denen Menschen aufatmen können und sich ernsthaft mit ihrem eigenen Leben, ihren Zielen und Werten, auseinandersetzen können. Ich will hier noch einmal betonen: Wir vom Christival stellen uns nicht gegen Personengruppen, auch nicht gegen Homosexuelle. Ich respektiere jeden in seiner Lebensform, werbe aber auch für eine Wahlfreiheit. Wenn jemand Veränderung wünscht, darf das nicht tabuisiert werden. In dieser gegenwärtigen Auseinandersetzung versuche ich, im Geist der Bergpredigt zu leben, und das heißt: Was immer ich tue, muss in Verbindung von Wahrheit und Liebe zu Gott und den Menschen geschehen. Und noch eins: Wir müssen uns als Christen immer wieder gegen Diskriminierung in jeder Form einsetzen, weil jeder Mensch im Ebenbild Gottes geschaffen ist und Respekt und Würde verdient.
Klagen aus Bremen idea: Der theologische Repräsentant der Bremischen Kirche, Schriftführer Renke Brahms, sagt nun laut einer Pressemeldung, das Christival-Kuratorium sei von der Leitung „nicht angemessen informiert und beteiligt worden“. Stimmt das? Werner: Ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen. Ich bin aber im Moment in dieser Frage mit Renke Brahms im Gespräch und freue mich, wie stark er das Christival bislang unterstützt hat.
idea: Brahms kritisiert auch das geplante Seminar zum Thema Abtreibung mit den Worten „Das Frauenbild, das uns hier begegnet, ist mir zu einseitig und holzschnittartig“. Widersprechen Sie ihm? Werner: Auch an dieser Stelle sind wir mit den verschiedenen Partnern im Gespräch. Ich bin überzeugt, dass dieses Seminar so durchgeführt werden kann, dass es in Ziel und im Stil den geistlichen Überzeugungen des Christival entspricht.
Migranten machen mit idea: Wie ist überhaupt der Draht zur Kirche vor Ort? Es gab ja Kirchengemeinden, die eine Zusammenarbeit mit dem Christival von vorneherein abgelehnt haben. Werner: Das sind Ausnahmen, die wir bedauernd respektieren. Generell haben wir in der Bremischen Evangelischen Kirche und vielen Einzelgemeinden eine große Unterstützung. Übrigens auch in den Freikirchen. Was mich besonders freut, ist die Mitarbeit zweier dortiger afrikanischer Gemeinden. Wir haben uns beim Christival ja sehr darum bemüht, auch Verantwortliche und Jugendliche von Migrantengemeinden zu gewinnen. Es ist schön, dass das gelungen ist. Denn Gottes Volk ist eine internationale Gemeinschaft, in der alle Menschen Platz haben.
Gegendemonstrationen angekündigt idea: Nun ist die Stimmung aufgeheizt. Befürchtet das Christival Gegendemonstrationen? Werner: Demonstrationen sind angekündigt. Aber ich mache mir keine großen Sorgen. Die Stadt Bremen wird angemessen reagieren. Bei der großen Auftaktveranstaltung und beim Abschlussgottesdienst wollen wir gemeinsam Gott loben und auf sein Wort hören. Wenn Menschen meinen, dagegen protestieren zu müssen, wollen wir ihnen im Geist der Bergpredigt begegnen, wie Jesus das geboten hat: „Segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, die euch verfolgen.“
idea: Wird man Polizeischutz in Anspruch nehmen? Werner: Als Christival beantragen wir keinen Polizeischutz. Aber natürlich hat die Polizei für diese Großveranstaltung – wie für andere Großveranstaltungen auch – bestimmte Richtlinien, um für die Sicherheit der Beteiligten zu sorgen.
Sind Christen eine „Belästigung“? idea: Auch an der geplanten Evangelisation in der Straßenbahn ist Kritik geäußert worden. Die Atheisten- und Freidenker-Union spricht von einer „organisierten Belästigung“ der Fahrgäste. Kann das trotzdem stattfinden? Werner: Das Straßenbahn-Festival ist keine Missionierung, sondern ein fröhliches, kreatives Jugendfest mit HipHop und anderer Jugendmusik. Wer sich bereits durch musizierende junge Christen in seinem Atheismus verunsichert fühlt, der sollte sich nochmals seiner Überzeugungen vergewissern.
Das Christival kann „wundervoll“ werden idea: Ist im gegenwärtigen Klima, das ja feindliche Züge trägt, überhaupt noch ein erfolgreiches Glaubensfestival denkbar? Werner: Erstens: Auch in Bremen gibt es viel Unterstützung von wohlmeinenden und informierten Zeitgenossen. Nicht alle glauben alles, was da an Falschmeldungen und Vorurteilen kursiert. Zweitens: Als Christen gehören wir mitten in die Welt – mit allen ihren Auseinandersetzungen. Wir müssen auf Herausforderungen so reagieren, wie das Christen in all den Jahrhunderten getan haben: im Geiste Jesu Christi. Das müssen wir lernen. Ja, das kann ein wundervolles Christival werden.
idea: Haben ehrenamtliche Mitarbeiter aufgrund der Debatten abgesagt? Werner: Nein.
idea: Haben Spender ihre Unterstützung zurückgezogen? Werner: Nein.
Lob für Bundesfamilienministerin von der Leyen idea: Gab es nach den öffentlichen Attacken gegen das Christival auch Solidarität? Werner: Ja, eine riesige Solidarität, von Bischöfen evangelischer Landeskirchen über die EKD als solches, die Evangelische Allianz, Jugend- und Gemeinschaftsverbände, Ausbildungsstätten bis hin zu den Kommunitäten und viele, viele mehr. Diese breite Unterstützung wäre ohne diese Angriffe möglicherweise nicht so sichtbar geworden. Ich freue mich sehr, dass der Vorsitzende des Rats der EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber, mit allen Christivallern gemeinsam am Freitagabend das Abendmahl feiern wird. Die starke Basis, die wir als ehrenamtliche Verantwortliche für diesen Jugendkongress im landes- wie freikirchlichen Protestantismus haben, ist in den letzten Wochen ganz deutlich geworden. Nicht zuletzt bin ich dankbar für die Unterstützung durch das Familienministerium. Dass die Ministerin, Frau von der Leyen, ihre Schirmherrschaft durchgehalten hat, rechne ich ihr hoch an. Ich danke allen Mitchristen, die uns mittragen. Ich werbe dafür, dass diese starke Solidarität auch mit „Wüstenstrom“ und der OJC weitergeht. Die tun einen so wichtigen seelsorgerlichen Dienst stellvertretend für alle. Wir müssen ihnen unbedingt den Rücken stärken. idea: Wir danken für das Gespräch. (23.04.2008/12:21)
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APS Kongress - ein Kommentar von Markus Hoffmann Linksfaschisten vs. Lebensschutz
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