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Wahlprüfsteine Diakonisches Werk 2008 |
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Landtagswahl: Konservative verwundert über Diakonie-Aktion
W i n d s b a c h (idea) – Unverständnis für den Fragenkatalog, mit dem sich das Diakonische Werk Bayern in den Landtagswahlkampf einschaltet, äußert der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis (KSBB), Andreas Späth (Windsbach bei Ansbach).
Die Diakonie will nach eigenen Angaben mit ihrer Zehn-Fragen-Aktion im Wahlkampf Themen wie Pflege, Arbeitslosigkeit oder den Umgang mit Behinderten ins Blickfeld rücken. Späth wundert sich, dass das Thema, ob die Diakonie über ihre Belange selbst bestimmen darf, nicht auftaucht. Der Hintergrund: Erst kürzlich sollte in Hamburg die Diakonie durch ein Gerichtsurteil gezwungen werden, eine muslimische Mitarbeiterin einzustellen (die Diakonie hat inzwischen Berufung gegen das Urteil eingelegt). „Bei solchen Eingriffen in die kirchliche Autonomie, wie man sie sonst nur aus kommunistischen und islamischen Staaten kennt, muss eine verantwortliche Leitung von Kirche und Diakonie Alarm schlagen, das Kirchenvolk für die freiheitsfeindlichen Tendenzen sensibilisieren und mit Wahlprüfsteinen auch die Einstellung von Politikern zur Selbstverwaltung kirchlich-diakonischer Einrichtungen abklopfen.“ Andernfalls stelle sich die Frage, ob die Diakonie überhaupt noch eine christliche Dienstgemeinschaft sein wolle. In ihrem Einsatz für die Mitmenschen verdiene die Diakonie zwar alle Unterstützung, doch müsse sie auch Politiker darauf ansprechen, ob und wie sie die Freiheit des christlichen Dienstes am Nächsten verteidigen wollten. Die Diakonie ist nach der Caritas der zweitgrößte Wohlfahrtsverband des Freistaates. Die Landtagswahl findet am 28. September statt.
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KSBB bittet Landtag um Schutz für Islamkritiker DEA zu Beck vs. Christival
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