Der Vorsitzende der KSBB, Andreas Späth, findet das Engagement der Kirche gegen Rechtsradikale trotz der Abnahme rechtsradikal motivieter Straftaten weiterhin unverzichtbar. "Es verwundert mich allerdings sehr", so der engagierte Antifaschist, "dass die Kirche es offenbar für völlig unnötig hält vor der wieder einmal gestiegenen linken Gewalt zu warnen, ja es gar für unproblematisch erachtet, wenn ein Pfarrer einen Kreisverband einer linksextremen Partei gründet. Zudem", betonte Späth, "sei es unglaublich, dass immer wieder demokratische Gruppen mit linksfaschistischen Genossen gegen ?rechts? marschierten. Man darf sich zur Abwehr der Feinde der Freiheit von rechtsaußen nicht mit den Feinden der Freiheit von linksaußen verbünden." Dies halte er besonders unter Hinblick auf die antisemitischen und antiisraelischen Grundhaltungen vielen "Linker" für besonders gefährlich.