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Meiser für Attentat auf Hitler |
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Bayerischer Bischof Meiser sagte Ja zum Attentat auf Hitler Recherchen im Kirchenarchiv zeigen Zustimmung zur „Tat der Generale“ M ü n c h e n (idea) – Der frühere bayerische Landesbischof Hans Meiser (1881-1956), dem Kritiker antisemitische Äußerungen vorhalten, war mit einem Attentat auf Adolf Hitler einverstanden. Davon ist der Münchener Pfarrer und Studiendirektor i.R. Armin Rudi Kitzmann aufgrund von Recherchen im Archiv der bayerischen Landeskirche überzeugt. Insbesondere aus Erinnerungen des Theologen und früheren Bundestagspräsidenten Eugen Gerstenmaier (1906–1986), der im Dritten Reich in der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes arbeitete und Verbindungsmann zwischen Kirchenführung und Widerstand war, gehe hervor, dass Meiser „kein Nazibischof“ gewesen sei. Er sei vielmehr mit der Beseitigung der NSReichsführung einverstanden gewesen sei, heißt es in einer idea vorliegenden Zusammenfassung Kitzmanns. Danach habe Meiser ebenso wie der württembergische Bischof Theophil Wurm (1868–1953) auf eine „Tat der Generale“ gedrängt. Gemeint waren die Pläne von Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907-1944) und anderen Offizieren, die am 20. Juli 1944 das misslungene Attentat auf Adolf Hitler durchführten. Wörtlich heiße es in einem Bericht Gerstenmaiers: „Zumindest die Bischöfe Wurm und Meiser haben uns nachdrücklich ermutigt, die unvermeidliche Tat zu wagen.“ Kitzmann zufolge hat man in den siebziger und achtziger Jahren ein falsches Bild von Meiser gezeichnet und bis in die Gegenwart hinein überliefert: „Dieses Bild hat verhindert, dass man anderen Spuren nachgegangen ist.“ Was wird aus der Meiserstraße? Kitzmanns Recherchen könnten die Diskussion über die Umbenennung der Münchner Meiserstraße in Katharina-von-Bora-Straße neu entfachen. Vor dem Verwaltungsgericht läuft eine Klage von Meisers Enkel Hans Christian Meiser gegen die Umbenennung, die seiner Ansicht nach auf Fehlinformationen der rot-grünen Stadtratsmehrheit beruhe. Bisher gelang es Meiser per Gerichtsbeschluss, das Anbringen neuer Straßenschilder zu verhindern. Wegen des Antisemitismus-Vorwurfs hatte 2007 auch die Stadt Nürnberg die Bischof-Meiser-Straße in Spitalgasse umbenannt. Die von Meiser mitgegründete lutherische Augustana-Hochschule in Neuendettelsau entzog dem „Hans-Meiser-Haus“ 2006 den Namen. (23.04.2009/16:04)
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Unstimmigkeiten zwischen „Rom“ und EKD Kässmannrücktritt
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