Atheismus bedroht Freiheit und Menschenwürde

Atheismus bedroht Freiheit und Menschenwürde
Bayern: Jahrestagung der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis
Riederau (idea) – Der Atheismus bedroht Freiheit und Menschenwürde. Diese Ansicht vertrat
der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis (KSBB) in Bayern,
Andreas Späth (Ansbach), auf deren Jahrestagung in Riederau (Oberbayern). Referenten und
Teilnehmer des Treffens befassten sich unter anderem mit den teilweise gewalttätigen
Protesten gegen evangelikal orientierte Veranstaltungen, etwa gegen den
jugendmissionarischen Kongress Christival im vergangenen Jahr in Bremen und den
Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Mai in Marburg. Diese Angriffe
offenbarten ein antichristliches Denken, hieß es. Bei den Protesten sei es nur vordergründig
darum gegangen, eine angebliche Bevormundung von Schwulen und Lesben durch kirchliche
Gruppen zu verhindern. Tatsächlich solle das Recht von Christen auf Ausübung ihres Rechts
auf Meinungs-, Religions- und Forschungsfreiheit eingeschränkt werden. „Die militanten
Atheisten und Christenhasser wollen nicht wahrhaben, dass unser freiheitliches System ohne
seine christliche Basis nicht denkbar ist“, sagte Späth gegenüber idea. Der Kirchengeschichtler
Michael Kotsch von der Bibelschule Brake (Lemgo) und der Religionsphilosoph Prof. Harald
Seubert (Universität Posen) hätten auf der Tagung deutlich gemacht, dass sich der Begriff der
Menschenwürde nur mit einem Gottesbezug inhaltlich füllen lasse. Der Neurophysiologe Prof.
Manfred Spreng (Erlangen) habe das Bemühen, Gott quasi als Produkt des Gehirns
darzustellen, aus wissenschaftlicher Sicht als einen Fehl- und Kurzschluss bezeichnet. Der
Rundbrief der theologisch konservativen KSBB hat eine Auflage von 6.000 Exemplaren.
(07.07.2009/11:14)


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"Meinungsfreiheit ja - aber nicht für die von ihne