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Eine fatale Signalwirkung Zur Rücknahme der Klage gegen „Stiefkindadoptionen“ durch den Freistaat Manf r ed Libne r Mit der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die sogenannte „Stiefkindadoption“ von gleichgeschlechtlichen Paaren hatte die CSU-geführte bayerische Staatsregierung ein Zeichen gesetzt: Sie wollte keine schleichende Aufwertung homosexueller Beziehungen und schon gar kein Gleichstellen mit der Ehe. Nach Ansicht der Staatsregierung widerspricht das vor vier Jahren vom Bundestag beschlossene „Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz“ dem Grundgesetz und schadet dem Wohl von Kindern. Dieses Gesetz erlaubt, dass der gleichgeschlechtliche Lebenspartner das leibliche Kind des Partners adoptieren kann, sofern der andere leibliche Elternteil zustimmt. Druck aus der FDP Jetzt hat die Staatsregierung ihre Klage zurückgezogen – vermutlich auf Druck des Koalitionspartners FDP. Das hat in der gegenwärtigen Diskussion, wo Lesben- und Schwulenverbände mit Unterstützung zahlreicher Bundespolitiker von SPD, FDP und Die Grünen ein vollständiges Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Verbindungen anstreben, eine fatale Signalwirkung. Daran ändern auch die Bekenntnisse führender CSU-Politiker nichts, weiterhin am Vorrang von Ehe und Familie festzuhalten. Klären ist nicht verwerflich Christen fragen sich zu Recht, wie die CSU ihre ehe- und familienpolitischen Positionen aufrechterhalten will, wenn sie noch nicht einmal bereit ist, die Rechtmäßigkeit der bereits beschlossenen Privilegien für Homosexuelle vor dem Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen. Warum sollte es verwerflich sein, klären zu lassen, ob das Erziehungsrecht grundsätzlich Vater und Mutter zusteht, nicht aber zwei Männern oder zwei Frauen? Die Frage der Kindesadoption nach dem Prinzip der Beliebigkeit zu lösen, das wird weder dem besonderen Schutz von Ehe und Familie noch dem Kindeswohl gerecht. (Der Autor, Manfred Libner (Eckarts bei Bad Kissingen), Vorsitzender der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Bayern.) (21.08.2009/10:56)
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Forum deutscher Katholiken "Meinungsfreiheit ja - aber nicht für die von ihne
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