Gegen Gott und die Natur

Gender Mainstreaming „ungeheuer gefährlich“
Anglikanischer Bischof: Gegen Gott und die Natur gerichtet
Bad Gandersheim (idea) – Vor der Ideologie des sogenannten Gender Mainstreaming haben
theologisch konservative Kreise auf dem Dritten Ökumenischen Bekenntnis-Kongress in Bad
Gandersheim bei Göttingen gewarnt. Die Gender-Bewegung behauptet, dass die soziale
Geschlechterrolle von Mann und Frau lediglich erlernt und durch Erziehung frei veränderbar sei.
Die Kritiker sehen dadurch Gottes Schöpfungsordnung bedroht. Vom Gender Mainstreaming
gehe eine „ungeheure Gefährlichkeit“ aus, sagte der Präsident des Kongressveranstalters, der
Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der Missionswissenschaftler Prof.
Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen), am 10. Oktober. Es handele sich um den
systematischen Versuch, die schöpfungsgemäßen Unterschiede der Geschlechter zu
beseitigen. Besonders problematisch sei, dass schon Kinder mit dieser Ideologie indoktriniert
würden. Der anglikanische Bischof John C. Broadhurst (London) sagte, Gender Mainstreaming
sei gegen Gott und die Natur gerichtet. Er nannte die Auseinandersetzung um dieses Denken
„einen Krieg, den wir unbedingt gewinnen müssen“. In der Diskussion auf dem Kongress über
das Thema wurde die Befürchtung laut, dass sich Gender Mainstreaming zerstörerisch auf das
Verhältnis von Mann und Frau und die Familie auswirken werde. Einer der vehementesten
Förderer dieser Ideologie sei US-Präsident Barack Obama.
(11.10.2009/11:13)


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