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Kässmann belastet Ökumene |
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Bekennende Gemeinschaften: Käßmann belastet Ökumene Vorsitzender Rüß: Sie hat Ressentiments gegen den Papst gefördert Hamburg (idea) – Als eine „Belastung für die Ökumene“ hat die Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands die EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin Margot Käßmann (Hannover), bezeichnet. Der Zusammenschluss theologisch konservativer Gruppen reagierte damit auf Äußerungen der Bischöfin, sie erwarte von Papst Benedikt XVI. in der Ökumene „nichts“. „Wenn etwas zu erwarten gewesen wäre, hätte sich das bis jetzt gezeigt“, hatte Käßmann am 17. Januar in der Veranstaltung „Gregor Gysi trifft Zeitgenossen“ gesagt. Der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, wies diese Äußerungen als „unfair“ und „zutiefst unökumenisch“ zurück. Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), erklärte am 25. Januar gegenüber idea, nach der russisch-orthodoxen Kirche habe nun auch die römisch-katholische Kirche ihr Befremden und ihre Enttäuschung ausgedrückt. Mit ihrer Kritik am Papst habe die Ratsvorsitzende „populistische Aversionen und Ressentiments nicht nur evangelischer Christen gegen diesen Papst gefördert“. Sie habe damit der Ökumene schweren Schaden zugefügt - „und das kurz vor dem Ökumenischen Kirchentag in München!“ Man müsse wissen, „dass Ökumene mit einem Ausspielen von Papst und deutschem Bischofskollegium und katholischen Christen zum Scheitern verurteilt ist“. Fortschritte in der Ökumene erforderten Wahrhaftigkeit, Sensibilität, Respekt, Geduld und „die Fähigkeit, sich selbst unter dem Maßstab des Evangeliums in Frage zu stellen und stellen zu lassen“. Ende vergangenen Jahres war es bereits zu Differenzen zwischen der Russisch- Orthodoxen Kirche (ROK) und der EKD gekommen. Die ROK nahm Anstoß daran, dass die EKD mit Landesbischöfin Käßmann eine geschiedene Frau an die Spitze gewählt hat. (25.01.2010/13:53)
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Was die Spender nicht wissen Kässmannrücktritt
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