Bundesverdienstkreuz für lutherischen Pietisten Fritz Schroth Er entwickelte zahlreiche missionarische und gesellschaftspolitische Initiativen Bischofsheim (idea) – Einer der führenden lutherischen Pietisten in Bayern, der Landessynodale Fritz Schroth (Bischofsheim/Rhön), erhält das Bundesverdienstkreuz. Damit wird er für sein „verdienstvolles Wirken“ in Kirche und Gesellschaft geehrt. Die Verleihung des Ordens durch Bundespräsident Horst Köhler erfolgt auf Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU). Ein Termin für die Übergabe stehe noch nicht fest, teilte Schroth idea mit. Der 68-Jährige hat seit 1970 zusammen mit seiner Frau Kriemhild aus einem heruntergekommenen Heim des bayerischen CVJM-Sozialdienstes in Bischofsheim eine der bedeutendsten christlichen Tagungsstätten Deutschlands gemacht, die Gästehäuser Hohe Rhön. Im vergangenen Jahr gab er die Leitung an seinen Sohn Stefan ab. Fritz Schroth entwickelte zahlreiche missionarische und gesellschaftspolitische Initiativen, darunter das Missio Camp mit bis zu 3.000 Teilnehmern in den Sommerferien und Tagungen für den ländlichen Raum. Er gehört auch dem Landessynodalausschuss an, einem der vier Leitungsgremien der bayerischen Landeskirche. In der Landessynode leitet er den Ausschuss Weltmission und Ökumene. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Evangelischen Seniorenwerks in Deutschland. (24.02.2010/16:25)