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Streit um Frauenordination |
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In Russland streiten Lutheraner um Frauenordination Sibirischer Bischof: Keine Gemeinschaft mit von Pastorinnen geleiteten Gemeinden N o w o s i b i r s k (idea) – In Teilen Russlands sind die „liberale deutsche Theologie“ und die Ordination von Frauen scharfer Kritik ausgesetzt. Sie widersprächen den „apostolischen Weisungen“ im Neuen Testament (etwa 1. Kor 14,34 und 1. Tim 2,12), sagte Bischof Vsevolod Lytkin von der Sibirischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELTS) am 14. Februar in Nowosibirsk. Ins Visier nahm er die Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland, der Ukraine, Kasachstan und Mittelasien (ELKRAS), die deutsche Wurzeln hat. Mit jenen Gemeinden der ELKRAS, in denen Pastorinnen tätig sind, sei Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft nicht möglich. Die „Schwesterkirche“ wird ermahnt, sich „von Neuerungen, die dem Worte Gottes widersprechen, loszusagen“. Mit dieser Erklärung stellt die SELTS eine frühere „Vereinbarung des guten Willens“ mit der ELKRAS in Frage. Beide Kirchen hatten sich am 14. März 2007 auf gegenseitiges Wohlverhalten verständigt. Daraufhin habe die ELKRAS der Weihe Lytkins zum Bischof keine Steine mehr in den Weg gelegt, teilte der Erzbischof der ELKRAS, Edmund Ratz (St. Petersburg), mit. Unter dem Dach seiner Kirche gebe es sowohl Gegner als auch Befürworter der Frauenordination, und beide seien gleichberechtigt. Man lasse die Vielfalt des biblischen Zeugnisses auch in dieser Frage gelten. Die ELKRAS hat in Sibirien 130 Gemeinden, Gruppen und Hauskreise. In 4 Regionen unterteilt, werden sie von 11 Pastoren und einer Pastorin sowie 104 Laienpredigerinnen und -Predigern betreut. Partnerkirche ist die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers. Die SELTS hat 14 Gemeinden, die in drei Propsteien gegliedert sind und von 10 Pastoren und 3 Diakonen versorgt werden. Sie pflegt intensive Gemeinschaft mit der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (EELK), obwohl diese Frauen ordiniert.
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Bremischer Pastor gegen Christival Friedrich Wilhelm Künneth wird 75
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